PROMET ist ein physikalisch basiertes Modell, das die Komponenten von Wasser- und Energiehaushalt für die Hauptbereiche Boden, Vegetation und Atmosphäre simuliert und an jedes Einzugsgebiet weltweit angepaßt werden kann. Es wurde an der LMU München Department für Geographie entwickelt. Die Komponente zur Gerinnemodellierung wurde durch Vista bereitgestellt (Mauser & Bach 2009).
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Eigenschaften:
Modellparameter aus der Fernerkundung:
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Abb. 1: Prozessmodellierung innerhalb von PROMET
Mit Hilfe von PROMET können die verschiedensten Fragestellungen in der Hydrologie beantwortet werden, zum Beispiel:
Abflußvorhersage
Vorhersage der Wasserkraftpoduktion für die Energiewirtschaft
Berechnung des Schneewasseräquivalentes
Bodenfeuchtesimulation
Für die Hochwasservorhersage werden neben den Auswertungen aus der
Schneefernerkundung eigene Abflussvorhersagen für das Einzugsgebiet der oberen Donau mit dem Wasserhaushaltsmodell PROMET gerechnet.

Abb. 2: Bildung des Abflusses in oberen Donau und ihrer Zuflüsse und daraus resultierende Abflusskurven

Abb. 3: Langzeit-Validierung des Modells mit gemessenen Abflüssen für den Pegel Achleiten. Die Modellierung
von
1971 bis 2000 zeigt
gerade mal eine Abweichung von +1.7% zum gemessenen Abfluss (Quelle: LMU München)
Für die Wasserkraftproduktion werden tägliche Vorhersagen der Energieproduktion für Pegel und Wasserkraftwerke im Einzugsgebiet der oberen Donau mit PROMET simuliert. Auch wird das oberhalb von Speicherkraftwerken vorhandene Schneewasseräquivalent täglich modelliert.

Abb. 4: Tägliche Vorhersage der Energieproduktion von über 100 Wasserkraftwerken im Einzugsgebiet der oberen Donau.
Validierung der Energieproduktion der Jahre 2000 bis 2006, modelliert und gemessen (rechts).

Abb. 5: Berechnung der Wassertemperatur in Fließgewässern ist möglich
Die Verbindung von Beobachtung aus Satellitendaten und die Modellierung der Schneedecke mit PROMET liefert zu jedem Zeitpunkt für jeden Ort des Untersuchungsgebietes die Ausdehnung und die Menge des im Schnee gespeicherten Wassers.

Abb. 6: Von Satellitendaten zum Schneewasseräquivalent

Abb. 7: Schneedecke aus Erdbeobachtungsdaten (links), aus der Fernerkundung abgeleitete
Schneebedeckungskarte (mitte) und dem modellierten Schneewasseräquivalent (rechts)
für das Einzugsgebiet der oberen Donau.