VISTA GmbH ist im innovativen Projekt “Extreme Earth – Künstliche Intelligenz für Erdbeobachtung” beteiligt

ExtremeEarth (http://earthanalytics.eu/) ist ein kürzlich bewilligtes, innovatives Forschungsprojekt, das neue Techniken und Software für künstliche Intelligenz entwickeln wird, um Informationen und Wissen aus dem umfangreichen Copernicus-Datenarchiv zu extrahieren. Das Projekt wird von der Nationalen und Kapodistrias-Universität Athen koordiniert und erhält fast 6 Millionen Euro aus dem Forschungs- und Innovationsprogramm Horizon 2020 der Europäischen Kommission.

 

Die ExtremeEarth-Partner sind internationale Spitzenreiter von führenden Universitäten und der Industrie in den Bereichen künstliche Intelligenz, einschließlich Deep Learning, Linked Data und Big Data Analysis, sowie der Satelliten-Fernerkundung.

 

Die neu entwickelten Techniken und Werkzeuge von ExtremeEarth werden auf zwei der Thematischen Nutzungsplattformen (TEP) der Europäischen Weltraumorganisation ESA eingesetzt werden: Dem Food Security TEP und dem Polar TEP. Die sehr umfangreichen Erdbeobachtungsdaten kommen von den Sentinel-Satelliten des europäischen Copernicus Programmes (www.copernicus.eu).

 

In diesem Projekt konzentriert sich die VISTA GmbH, mit Firmensitz in München, auf den Ernährungssicherheits-Anwendungsbereich. Hier sollen geeignete Ansätze für die integrierte Überwachung und Modellierung dynamischer und grenzüberschreitender Erdprozesse wie Wasserkreislauf und Vegetationswachstum entwickelt werden, um die Wasserverfügbarkeit für das Bewässerungsmanagement in der Landwirtschaft, als finales Produkt den Nutzern aus den Bereichen Landwirtschaft- und Ernährungssicherheit zugänglich zu machen. Dr. Heike Bach, Gründerin und Geschäftsführerin der VISTA GmbH, kommentierte: „Mit diesem neuen Ansatz können wir Informationen über das saisonal gespeicherte Wasser, z.B. im Alpenraum, mit dem sehr dynamischen Wasserbedarf in landwirtschaftlichen Gebieten, z.B. im Donaueinzugsgebiet kombinieren, und können weitreichende Empfehlungen für Landwirte, aber auch für nationale Regierungen zur nachhaltigen Wassernutzung geben.“

 

2019-04-30T09:42:34+02:0029.04.2019|Aktuelles|